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The Social Web of Things – Video

One of the buzzwords of 2012 will be the internet of things – Ericsson calls it: social web of things. With this nice commercial, Ericsson intruduces us in the future world of “megaconnectivity”. Maybe this will be the next trend that drives some interessting business ideas: How to manage a connected world that exists beside facebook and twitter. A connected world that enables your oven to exchange information with your car or with your mobile device that is connected with… and so on. The next web trend will be a technical one again. The “social times” are over, at least for the next 2 years. The next big thing is cloud, internet of things and the political and philosophical implementations of this developements that will have a great impact on the way we live in 10 years.

Original Ericsson Source

Further Internet of Things Videos

Tailored Reality – wenn die Realität nicht mehr im Kopf entsteht

RELATIVITY OF REALITY

RELATIVITY OF REALITY

Man stelle sich vor, es gibt Kontaktlinsen, die wie Bildschirme funktionieren. Man stelle sich ausßerdem vor, alles ist mit allem in einer großen Cloud vernetzt. Viel mehr braucht es nicht, um ein Zukunftsszenario zu entwerfen, dass auf der einen Seite interessante Gedankenexperimente hervorruft (”…wenn das so wäre, dann…”), auf der anderen Seite ein Stirnrunzeln: Tailored Reality.

Was soll Tailored Reality sein? Ich habe es kurzerhand mal so definiert:

Tailored Reality ist der Begriff für die Formung einer rein subjektiven Realität eines Menschen durch technologische Produkte und Services wie z.B. Cloud Computing.

Klar, über die Art und Weise wie Realität entsteht, entstehen kann oder theoretisch entstehen müsste, ist schon viel geschrieben worden. Darauf möchte mich mich auch gar nicht einlassen.

Ein kleines Beispiel soll lediglich veranschaulichen, wie technologischer Fortschritt, unsere Wahrnehmung beeinflussen kann und dementsprechend auch die Konstruktion der subjektiven Realität eines jeden Menschen.

Stellt euch vor, ihr geht durch die Straßen von Berlin und begegnet plötzlich einem Freund. Natürlich war das keine Überrasschung, denn die linke obere Fläche eures Sehfeldes hatte euch schon von 30 Minuten angezeigt, dass dieser Freund in der Nähe ist. Die Wahrscheinlichkeit ihn zu treffen, wenn ihr euren Weg fortsetzen würdet, lag bei 68%. Sofort kommt ihr auf das Thema “Autos”, da Du ebenfalls weißt, dass der Ort, von dem er gerade kommt, eine Autowerkstatt war und dass sein letzter Post auf Facebook lautete “Scheiß Karre springt nicht an. Nie wieder ein eigenes Auto.” Diese Information läuft am unteren Bildrand wie eine Tickermeldung durch.

Euer Gesprächsthema wir von einem Sensor aufgenommen und weiter an einen Server in den USA gesendet. Dort nutzt ein Werbeunternehmen die Daten, um passgenaue Werbung auf digitalen Plakatwänden zu schalten. Zufällig steht ihr gerade vor einem solchen Plakat, auf dem schon seit einigen Sekunden eine Werbung für Carsharing läuft. Ihr selbst bemerkt diese Werbung jedoch gar nicht, da euer engeres Netzwerk weiß, dass das Thema Carsharing oder Auto für euch keine Relevanz besitzt. Deshalb bemerkt Ihr auf der selben Werbefläche eine Anzeige mit dem Titel “Nur noch 50 Konzertkarten für X”.

Der Freund bemerkt eure Ablenkung, da ihr zugelassen habt, dass er eure Vitaldaten anzapfen kann. Mit einer minimalen Bewegung seiner Augen schaltet er sich in euer Sichtfeld ein. Auch das habt ihr zugelassen. Jetzt siehr er die Welt aus euren Augen. Andere Plakate, Konzerte statt Carsharing, eine andere Grundeinstellung des Wetters (bei ihm nieselt es, während bei euch die Sonne scheint), und ein aufblinken von 40 ungelesenen Meldungen, auf die er aber nicht zugreifen kann, da hierfür die Rechte fehlen.

Dabei wird deutlich, dass die zunehemde Individualisierung der Wahrnehung unterschiedliche Realitäten erzeugt und endlose Parallelwelten enstehen lässt. Die Frage wird sein: Wie weit lässt sich eine Zersplitterung einer “einheitlichen”, durch die menschlichen Sinne geprägten und begrenzten Realität ertragen? Wann tritt ein Break-even ein? Und wird dieser Wendepunkt dann eine Grenze darstellen oder lediglich einen Meilenstein in der “gesellschaftlichen Evolution” markieren?

Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Concept_Art_RELATIVITY_OF_REALITY.jpg

Meine Top-Tweets der Woche 3

  1. Netter Blog über Design und Lifestyle (day collects stuff.): daylp.com
  2. Raubkapoierer kurbeln das Geschäft an. Der Werbeblogger zitiert einen spanischen Richter zum Thema “Raubkopien und Musik”. Endlich mal ein Richter, der auch Marketing Manager werden könnte, wenn er denn wollen würde… Wenigstens die Justiz erkennt den Wandel im Handelsmarketing von Musik.
  3. Social Life Audit. The first ever online application that analyzes your offline social life- sponsored von Ultimat Vodka.
  4. Nette Infografik auf t3n: Einbruchsplanung via Facebook, Twitter & Co.
  5. Der große Social Media Schwanzvergleich macht es vor: Social Rankings werden immer wichtiger ;-) . Aber mal im Ernst, Klout und PeerIndex zeigen, wo die Reise im Influencer Marketing hingehen kann.
  6. Die Randbemerkung kommt dieses Mal von virtual idendity: Google Suche erschwert die Web Analyse.
  7. Wer shared wo, wann und wie? Die Infografik der Woche dieses Mal auf searchengineland.com.

Meine Top-Tweets der Woche 2

Zuerst meine Erkenntnis des Tages: Die erweiterte Suche von Google ist verschunden. Kann man nur hoffen, dass es sich um einen Test von Google handelt. Wäre ziemlich ärgerlich, wenn nicht. Wer trotzdem advanced weitersuchen möchte, dem sei folgende Seite mit Suchbefehlen ans Herzen gelegt: www.googleguide.com

  1. Wenn wir schon mal bei Google und Suchbefehlen sind möchte ich euch folgenden Artikel von Mashable empfehlen: 20+ Essential Resources for Improving Your SEO Skills. Hier findet jeder SEO ein Whitepaper bzw. Tool – vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen.
  2. Auf allfacebook.de findet ihr eine nette Infografik zum Thema “Facebook und Sicherheit“.
  3. Anstengend aber war: Das Mehrkanalgeschäft im Non-Food Bereich wächst stärker als eCommerce. Bedeutet: Mehr Arbeit, aber im Zweifel auch mehr Umsatz und Gewinn.
  4. Schlecker setzt sich in die Nesseln (shitstorm) – oder doch nicht? Die Diskussion um das Bildungsniveau von Schleckerkunden macht die Runde. Das einzige was mich hier überrascht hat, war, dass Schlecker einen Blog betreibt. Dass sich Schlecker jedoch nicht auf meine Tweetglückwünsche gemeldet hat, war dann auch keine Überraschung mehr.
  5. Das Trendbook von TrendONE habe ich schon an anderer Stelle gefeatured.
  6. Mein Song der Woche kommt von Fugazi. In diesem Sinne. Eine schöne Woche!

Trendbook 2012

Ein kleiner Tipp für die “Abendlektüre”: Das neue Trendbook 2012 von TrendONE. Kostenlos gibt es das schön gestaltete Poster “Trenduniversum” zum Download. Wer also die neuseten Trends  – natürlich mit trendy Bezeichnungen – nicht verpassen möchte, dem sei zumindest das Poster aufs wärmste empfohlen.